Energieplanungsbericht
Energieplanungsbericht zeigt Erfolge und Herausforderungen auf

Der Kanton Zürich kann eine Reihe energiepolitischer Erfolge verbuchen. So ist der Energieverbrauch trotz zunehmender Bevölkerung stabil und der CO2-Ausstoss pro Kopf ist von 6 Tonnen im Jahr 1990 auf 5 Tonnen gesunken.

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In Zukunft will Zürich noch stärker auf nicht fossile Energiequellen setzen, um bis 2050 das gesteckte Ziel von 2,2 Tonnen CO2-Ausstoss pro Kopf zu erreichen.

In Zukunft will Zürich noch stärker auf nicht fossile Energiequellen setzen, um bis 2050 das gesteckte Ziel von 2,2 Tonnen CO2-Ausstoss pro Kopf zu erreichen.

Keystone

Der Energieplanungsbericht 2013 zeigt aber auch grosse Herausforderungen auf. So nimmt der Gebrauch des Autos, der öffentlichen Verkehrsmittel sowie elektrischer und elektronischer Geräte weiter zu. Diese Zunahme kann zwar durch Effizienzsteigerungen kompensiert werden. Aber 70 Prozent des Energiebedarfs werden im Kanton Zürich immer noch mit fossilen Energien gedeckt, wie der Regierungsrat am Dienstag mitteilte.

Das im kantonalen Energiegesetz für das Jahr 2050 gesteckte Ziel von 2,2 Tonnen CO2-Ausstoss pro Kopf und Jahr kann laut Energieplanungsbericht eingehalten werden. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass keine neuen Gaskraftwerke erstellt werden. Fossile Energien wie Erdöl und Erdgas müssen durch Strom aus nicht fossilen Quellen ersetzt werden.

Der Energieplanungsbericht 2013 ersetzt denjenigen aus dem Jahr 2010. Er berücksichtigt die nach "Fukushima" erfolgten Änderungen der Energiepolitik des Bundes sowie aktuelle Entwicklungen im Energiebereich. Der Kantonsrat muss den Bericht nun genehmigen.

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