Der Kredit für das Förderprogramm wurde am Montag mit 115 zu 50 Stimmen genehmigt. Der Beschluss unterstand der Ausgabenbremse. Für die Annahme waren also mindestens 91 Stimmen nötig, was auch erreicht wurde.

Die SVP versuchte vergeblich, den Kredit zusammenzustreichen. Sie wollte ihn nicht für vier, sondern nur für drei Jahre genehmigen und den Betrag entsprechend um einen Viertel kürzen - allerdings ohne Erfolg. Alle anderen Fraktionen sprachen sich für eine Laufzeit von vier Jahren von 2014-2017 aus.

Nach Fukushima lanciert

Bereits im letzten Jahr bewilligte der Kantonsrat einen Rahmenkredit in der Höhe von 20 Millionen Franken. Unterstützt wurde damit unter anderem die Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa in Dübendorf, die neuartige, energieeffiziente Gebäudetechnik-Systeme unter Alltagsbedingungen testet.

Dieses Förderprogramm war eine direkte Folge der Atomkatastrophe von Fukushima. Nachdem der Bundesrat im Mai 2011 beschlossen hatte, auf Ersatzkernkraftwerke in der Schweiz zu verzichten, zog der Zürcher Regierungsrat seinen Energieplanungsbericht zurück und lancierte als Sofortmassnahme das Förderprogramm.