Heute betreibt Embrach bereits ein Durchgangszentrum mit 380 Plätzen. Im Rahmen der Neustrukturierung des Asylwesens wird dieses in ein Bundeszentrum mit noch 360 Plätzen überführt. Der Bund schliesst mit dem Kanton einen Mietvertrag über 15 Jahre ab, die um 5 Jahre verlängert werden können.

Wie Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) am Dienstag in Embrach ausführte, soll das Zentrum in Embrach Asylsuchende aufnehmen, die das beschleunigte Verfahren im Bundeszentrum in der Stadt Zürich durchlaufen und einen negativen Entscheid erhalten haben und die Schweiz verlassen müssen. „Es ist ihre letzte Wohnung in der Schweiz“, so Fehr.

Bund, Kanton und Gemeinde werden jetzt die nötigen baulichen Anpassungen planen. Dann wird das baurechtliche Verfahren eingeleitet. Bis das neue Zentrum betrieben werden kann, betreibt der Kanton das bestehende Durchgangsheim weiter.