Laut Kantonspolizei sind die meisten der 19 Brände vorsätzlich gelegt worden. Angezündet wurden mehrheitlich Scheiter- und Holzbeigen. Ebenfalls ein Raub der Flammen wurden aber auch eine Jagdhütte, ein Vereinslokal, ein Holzschnitzellager, eine Waldhütte, ein Stallgebäude, eine Scheune und eine Reithalle.

Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich aber auf über eine halbe Million Franken. Noch nicht klar ist, ob auch der Brand der Reithalle vom vergangenen Freitag auf Brandstiftung zurückzuführen ist.

Trotz umfangreicher Abklärungen und erheblichen Personaleinsatzes habe man die Urheber der Brände bisher nicht ermitteln können, schreibt die Polizei. So seien Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland verschiedenen Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen. Auch habe man verschiedene Personen überprüft und befragt.

Darüber hinaus habe die Kantonspolizei ihre Präsenz in Elgg und Umgebung deutlich erhöht. Dabei arbeitete sie teilweise mit der Kantonspolizei Thurgau zusammen.