Mit 53 Jahren erreichte Sumatra ein für Asiatische Elefanten hohes Alter. Das schreibt Knies Kinderzoo in einer am Freitag veröffentlichten Medienmitteilung zum Tod der Elefantendame. Mit Siri (52), Claudy (53), und Patma (54), leben noch drei weitere, sehr alte Asiatische Elefanten in Knies Kinderzoo.

Wegen Ihres Gesundheitszustandes und einem Anfangsverdacht auf Tuberkulose wurde Sumatra zusammen mit den beiden anderen, an starken Altersbeschwerden leidenden Elefantenkühen Siri und Patma seit November 2014 getrennt von der übrigen Herde gehalten.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Veterinärpathologie der Universität Zürich wurde unverzüglich nach dem Tod von Sumatra eine umfassende Autopsie durchgeführt. Die Untersuchungen bestätigten als Todesursache ein akutes Nierenversagen. Weiter wurden im Tier tuberkulöse Veränderungen festgestellt.

Damit habe sich der in Absprache mit dem Kantonalen Veterinärdienst bereits vor Zooeröffnung getroffene vorsorgliche Entscheid, Sumatra von der gesunden Herde zu trennen und ohne Publikumskontakt zu halten, als richtig erwiesen.

Zirkuselefant kehrt in den Zoo zurück

Die Geschäftsleitung der Gebrüder Knie Schweizer National-Circus AG habe sich aufgrund der neuen Situation entschieden, die erst 29-jährige MaPalaj, die Jüngste der drei Zirkuselefanten, während laufender Tournee nach Rapperswil zurückzunehmen.

MaPalaj befindet sich in einem zuchtfähigen Alter und soll zusammen mit den verbleibenden jüngeren Tieren die gesunde Gruppe ergänzen und mittel- bis langfristig für weiteren Nachwuchs im Elefantenpark «Himmapan» in Rapperswil sorgen.

Auf das Programm «phénoménal» des Circus Knie habe die Integration von MaPalaj in die Herde des Elefantenparks in Rapperswil keine Auswirkungen. Die Elefantennummer sei weiterhin zu sehen. (mst)