Man merke Druk nichts an, sagte Zoo-Direktor Alex Rübel am Mittwoch vor den Medien. Sie habe sogar bereits wieder gefressen, als sie noch am Boden lag. Nun versuchen die Tierpfleger, die Elefantenkuh von jeder Aufregung fernzuhalten.

Die 49-jährige Druk war am Dienstag nach einem Gerangel gestürzt und konnte nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen. Die Feuerwehr und der Grosstier-Rettungsdienst mussten sie mit einem Kran aus ihrer misslichen Lage befreien.

Danach konnte das älteste Säugetier im Zoo Zürich wieder alleine stehen und in die Innenanlage gehen. "So lange es ihr gut geht und sie sich wohlfühlt, darf sie ihren Lebensabend im Zoo Zürich verbringen", betonte Rübel. Wenn sie aber nicht mehr alleine stehen könne, leide sie. "Dann müssen wir sie einschläfern." Man schaue nun von Tag zu Tag, wie es ihr gehe.