Stromversorgung
EKZ verkauft weniger Strom - günstige Konkurrenz aus der EU

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) hat beim Stromabsatz im Geschäftsjahr 2012/13 einen Rückgang von 4,8 Prozent hinnehmen müssen. Insgesamt wurden 5962 Gigawattstunden Strom verkauft.

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Solaranlage der EKZ in Wädenswil. (Archiv)

Solaranlage der EKZ in Wädenswil. (Archiv)

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Im vorangehenden Geschäftsjahr waren es 6140 Gigawattstunden. Als Hauptgrund für den Rückgang nennen die EKZ die Preiserosion an der europäischen Strombörse. Dieser habe dazu geführt, dass Geschäftskunden sich ihre Energie am freien Markt beschafften, teilte das Energieversorgungsunternehmen am Donnerstag mit.

In den Ausbau und Unterhalt der Netzinfrastruktur hätten die EKZ rund 50 Millionen Franken investiert. Mehr als 100 Transformatoren seien modernisiert sowie Frei- durch Kabelleitungen ersetzt worden.

Seit der Einführung von Smart Meters im Frühling 2013 seien gegen 17'000 dieser Zähler eingebaut worden, sagte EKZ-Sprecherin Priska Laïaïda auf Anfrage. Die "intelligenten" Zusatzfunktionen könnten bisher allerdings noch nicht genutzt werden. Bis im Sommer sollen aber einige hundert Smart Meters aufgeschaltet werden.

Beim Stromgeschäft gehen die EKZ weiterhin von tiefen Marktpreisen im Grosshandelsgeschäft sowie von engen Margen aus. Zudem wird auch zukünftig mit einem hohen Investitionsbedarf gerechnet. Aufgrund der guten Ertragslage sollten diese Investitionen jedoch mittelfristig mit eigenen Mitteln gedeckt werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2012/13 belief sich auf 941,6 Millionen Franken. Er lag damit leicht unter dem Vorjahreswert von 942,1 Millionen Franken.

Des Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 74,5 auf 68,9 Millionen Franken. Das Unternehmensergebnis von 50,5 Millionen Franken bezeichnen die EKZ als zufriedenstellend.

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