Energie

EKZ übernehmen Windparks in Portugal und Deutschland

Mit dem Kauf der beiden Anlagen halten die EKZ nun Mehrheitsbeteiligungen an insgesamt 16 europäischen Windparks. (Symbolbild)

Mit dem Kauf der beiden Anlagen halten die EKZ nun Mehrheitsbeteiligungen an insgesamt 16 europäischen Windparks. (Symbolbild)

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) bauen ihr Windkraftportfolio aus. Sie übernehmen zwei Windparks in Portugal und Deutschland. Über die Kaufpreise wurde Stillschweigen vereinbart, wie die EKZ am Dienstag mitteilten.

In Portugal handelt es sich um den Parque Eólico da Marvila I "PESMA I". Er liegt rund 120 Kilometer nördlich von Lissabon und besteht aus sechs Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 12 Megawatt.

Der Windpark ist bereits seit 2008 in Betrieb und produziert jährlich 36 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht dem Verbrauch von 8000 durchschnittlichen Vierpersonenhaushalten.

Die EKZ übernehmen zudem den Windpark Garlipp IV. Er befindet sich rund 85 Kilometer südöstlich von Hamburg. Er besteht aus drei Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 10,4 Megawatt.

Garlipp IV ist seit Juni 2017 in Betrieb und wird jährlich rund 23 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Die EKZ besitzen am selben Standort bereits die Windparks Garlipp I, II und III.

Mit dem Kauf von "PESMA I" und Garlipp IV halten die EKZ Mehrheitsbeteiligungen an insgesamt 16 europäischen Windparks: sieben in Deutschland, fünf in Frankreich und vier in Portugal.

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