Energie
EKZ büsst trotz Corona keinen Absatz ein: Höherer Absatz dank Homeoffice kompensiert andere Bereiche

Trotz geschlossener Betriebe und Einkaufszentren im ersten Halbjahr 2020 haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) im Geschäftsjahr 2019/20 ungefähr gleich viel Strom abgesetzt wie im Vorjahr. Grund dafür war laut EKZ das Homeoffice.

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Das EKZ hat im Frühling 2020 mehr Strom an Privatkunden verkauft, weil viele Leute im Homeoffice arbeiteten. (Symbolbild)

Das EKZ hat im Frühling 2020 mehr Strom an Privatkunden verkauft, weil viele Leute im Homeoffice arbeiteten. (Symbolbild)

Keystone/Christian Beutler

Der höhere Absatz an Privatkunden im Homeoffice habe den tieferen Strombezug in anderen Bereichen kompensiert, teilten die EKZ am Donnerstag mit.

Das Unternehmensergebnis belaufe sich auf 88,2 Millionen Franken. Der Ausbau von Produktionsanlagen erneuerbarer Energie schreite voran. Vor allem die Windkraft habe sich erfreulich auf das Geschäftsergebnis ausgewirkt.

Aufgrund einer Änderung des EKZ-Gesetzes habe das Unternehmen im abgeschlossenen Geschäftsjahr erstmals eine Gewinnbeteiligung von 41,3 Millionen Franken an Kanton und Gemeinden ausbezahlt.