Von 29 Lebensmitteltransporten, welche die Polizei unter der Zürcher Hardbrücke kontrollierte, mussten acht beanstandet werden. In vier Fällen reichte das Lebensmittelinspektorat wegen grober Verstösse gar Strafanzeige ein.

Einer der häufigsten Kritikpunkte war gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Montag die ungenügende Tiefkühltemperatur. In mehreren Fällen waren die Lebensmittel nicht bei den vorgeschriebenen -18°C tiefgekühlt.

Auch bei den gekühlten Waren wie Fisch oder Rahm war es in vielen Transportern zu warm. Zudem sei in mehreren Fällen die Kühlkette unterbrochen worden. Verdorben seien die Waren aber nicht gewesen.

Mehrmals hätten sich die Fahrzeuge auch gar nicht für den Transport von Lebensmitteln geeignet oder die Hygiene sei wegen dreckiger Ladeflächen mangelhaft gewesen. (sda)