Zürich Hardplatz
Eisenstangen, Flaschen, Steine: Gewaltbereite Sprayer gingen auf Polizei-Patrouillen los

Am frühen Montagmorgen löste die Polizei im Bereich Hardplatz mit Reizstoff eine illegale Party auf. Die Polizei wurde mit Wurfgegenständen und Feuerwerkskörpern angegriffen.

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Mit Eisenstangen (vermutlich von der Grossbaustelle des neuen Polizei- und Justizzentrums) gingen die gewaltbereiten Sprayer auf die Polizeipatrouillen los. (Symbolbild)

Mit Eisenstangen (vermutlich von der Grossbaustelle des neuen Polizei- und Justizzentrums) gingen die gewaltbereiten Sprayer auf die Polizeipatrouillen los. (Symbolbild)

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Am Montag kurz vor 01.30 Uhr wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet , dass mehrere Personen beim Hardplatz und der Grossbaustelle des Polizei- und Justizzentrums Zürich (PJZ) Betonwände besprayen. Als die Patrouillen vor Ort eintrafen, wurden sie sofort mit Steinen und Eisenstangen beworfen und angegriffen. Zudem wurde mehrfach pyrotechnisches Material gezündet, wie die Zürcher Stadtpolizei am Dienstag mitteilte.

Die Stadtpolizei Zürich setzte daraufhin Gummischrot und Reizstoff ein. Die Personen zogen sich danach in die Unterführung beim Hardplatz zurück, in der eine illegale Party mit rund 100 bis 200 Personen im Gang war. Von dort aus warfen sie weiter Steine und Flaschen gegen die Polizisten. Nachdem die Polizei mit Megaphon die Leute mehrfach aufforderte, die Party zu beenden und die Unterführung zu verlassen, wurden sie erneut mit Steinen und Flaschen angegriffen. Nach einer weiteren Abmahnung hat die Polizei dann Reizstoff eingesetzt. Daraufhin endete die Party. Bisher liegen keine Angaben zu Verletzten vor. Die Höhe des angerichteten Sachschadens kann zurzeit nicht beziffert werden. Neben der Stadtpolizei Zürich standen auch Patrouillen der Kantonspolizei Zürich im Einsatz.

Schon vor gut zwei Monaten kam es zu Auseinandersetzungen, als die Stadtpolizei eine illegale Party in Zürich Schwamendingen auflöste.

Und schon im Juli wurde die Baustelle des neuen Polizei- und Justizzentrums (PJZ) angegriffen. Damals kam es zu Explosionen.