Zürich
Einrichtung der beruflichen Vorsorge und der Stiftungen baut Eigenkapital auf

Die BVG- und Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich (BVS) hat 2013 erstmals seit ihrer Verselbständigung per 1. Januar 2012 Eigenkapital aufbauen können. Das Geschäftsjahr stand im Zeichen von Veränderungen, wie es im Geschäftsbericht heisst.

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Die BVS konnte Eigenkapital aufbauen (Archiv)

Die BVS konnte Eigenkapital aufbauen (Archiv)

Keystone

So waren die finanzielle Reorganisation und die Verselbständigung der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen Schwerpunkte im vergangenen Jahr. Ausserdem übernahm die BVS 16 weitere Vorsorgeeinrichtungen aus der Aufsicht des Bundes.

Die BVS beaufsichtigte somit 967 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen von rund 252 Milliarden Franken, was rund 40 Prozent der gesamtschweizerischen Vermögen entspricht. Betreut werden überdies 630 klassische Stiftungen mit einem Vermögen von rund 4 Milliarden Franken.

Die im Vergleich zum Vorjahr erbrachten Mehrleistungen, ergänzt durch die auf den 1. Januar 2013 in Kraft gesetzte Gebührenordnung, führten gemäss Geschäftsbericht zu einer deutlichen Steigerung der Nettoerlöse. Dies habe es der BVS erstmals erlaubt, Eigenkapital aufzubauen, wie dies das Gesetz vorsehe.

Die BVS ist die kantonale Aufsichtsbehörde über Einrichtungen der beruflichen Vorsorge mit Sitz in den Kantonen Zürich und Schaffhausen sowie über klassische Stiftungen mit kantonalem Bestimmungszweck. (sda)