Stadion Letzigrund
Einigung mit der Stadt: FCZ muss nur noch die Hälfte bezahlen

Weil der FC Zürich Ende Mai in die Challenge League abstieg, konnte er sich mit der Stadt Zürich auf einen neuen Mietvertrag einigen. Neu muss der Verein nur noch knapp die Hälfte der bisherigen Miete bezahlen.

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Für das Stadion Letzigrund verlangt die Stadt hohe Mieten.

Für das Stadion Letzigrund verlangt die Stadt hohe Mieten.

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Der 25. Mai ging für den FC Zürich als schwarzer Tag in die Geschichte ein: Erstmals nach 26 Jahren in der höchsten Spielklasse stieg der zwölffache Meister in die Challenge League ab. Das hat jedoch nicht nur Nachteile: Statt einer Grundmiete in Höhe von 500'000 Franken, welche der Verein vergangene Saison für das Stadion Letzigrund hinblättern musste, betragen die Kosten neu nur noch knapp die Hälfte. Dies schreibt der Club in einer Medienmitteilung am Freitag.

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Genauer: Neu soll der Verein 275'000 Franken Miete bezahlen, nachdem er sich mit der Stadt auf einen neuen Vertrag einigen konnte. Thomas Schönberger, Leiter Kommerz des FCZ, ist damit zufrieden: "Wir hatten sehr konstruktive Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt und konnten rasch eine Einigung erzielen, die den veränderten Rahmenbedingungen entspricht", lässt er sich zitieren.

Bei Wiederaufstieg gilt alter Vertrag

Neben der Grundmiete sind die wesentlichen Bestimmungen des Vertrags unverändert geblieben, soweit sie in der Challenge League von Bedeutung sind, heisst es weiter in der Mitteilung. Das bedeutet: Für internationale sowie nationale Spiele können dennoch Mietzins-Zuschläge sowie -Pauschalen anfallen. Auch die Nebenkosten trägt der FCZ weiterhin selbst.

Desweiteren tritt automatisch der alte Vertrag wieder in Kraft, sollte der Club erneut in die Super League aufsteigen.

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