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Einigung im Streit um die Wegzeiten der VBZ-Chauffeure

Die Tramlinie 2 soll ab 2020 bis Schlieren fahren (Archiv)

Die Tramlinie 2 soll ab 2020 bis Schlieren fahren (Archiv)

Die Gewerkschaften und die VBZ haben eine Vereinbarung getroffen für die Weg- und Ruhezeit der Tram- und Buschauffeure. Mittels Urabstimmung muss das Papier nun noch von den vpod-Mitgliedern abgesegnet werden.

Lösung im Streit um die Wegzeiten von Tram- und Buschauffeuren bei den Zürcher Verkehrsbetrieben (VBZ): Gewerkschaften und VBZ haben eine Vereinbarung getroffen. Ebenfalls geregelt werden darin die Ruhezeiten. Das Papier muss von den vpod-Mitgliedern noch abgesegnet werden.

Die Vereinbarung regelt im Detail, wie die Wegzeiten bei den VBZ künftig zu berechnen sind sowie die Bedingungen für die Früh- und Spätdienste, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der VBZ und der Gewerkschaften vpod, transfair und syna vom Dienstag heisst. Die VBZ-Geschäftsleitung stimmte der Vereinbarung am 10. April zu.

Keine Einigung über den Rahmen-GAV

Über das nun vorliegende Verhandlungsergebnis werden die vpod-Mitglieder in einer Urabstimmung bis spätestens am 26. April befinden. Bei Annahme der Vereinbarung soll diese Ende des Monats unterzeichnet werden. Die neuen Dienstpläne werden dann nach dem Ferienplan im August 2013 bei den ganzen VBZ gelten.

Über den Rahmen-GAV und die weiteren Punkte der Betriebsvereinbarung verhandeln die Vertragspartner weiter, mit dem Ziel per 1. Januar 2014 alle weiteren Punkte regeln zu können, wie es weiter heisst.

Verbesserungen seit Dezember

Der Streit um die Weg- und Ruhezeiten hatte bereits vor zwei Jahren mit einem Warnstreik begonnen. Im August 2012 hatte das Bundesamt für Verkehr eine Beschwerde des vpod gutgeheissen. Erste Massnahmen waren dann bereits mit dem Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember umgesetzt worden.

Seither bauen die VBZ auch kurze Wegzeiten unter zehn Minuten in den Dienstplan ihrer Angestellten ein. Vorher galten solche Reisen von einem Einsatzort zurück zum Depot nicht vollständig als Arbeitszeit und wurden auch nicht vollständig bezahlt. Die VBZ rechnen mit Mehrkosten von 1,3 Millionen Franken pro Jahr deswegen.

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