Strassenbau
Einhausung Zürich-Schwamendingen: Planauflage im März

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat das Projekt Einhausung Schwamendingen in Zürich zur Planauflage freigegeben. Diese startet im März. Die Aussteckung beginnt bereits am 26. Januar.

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Projekt-Skizze der Einhausung Schwamendingen.

Projekt-Skizze der Einhausung Schwamendingen.

Zur Verfügung gestellt

Das Projekt zur Einhausung des stark befahrenen Strassenabschnitts nordöstlich des Schöneichtunnels wird rund anderthalb Monate ausgesteckt sein, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Mittwoch mitteilte. Unumgänglich sei die zeitweise Sperrung der Autobahn während der Nachtstunden.

Mit Profilstangen, Pfählen im Gelände sowie mit Bodennägeln werden die Veränderungen, die sich mit der Einhausung ergeben, sichtbar gemacht. Die Aussteckungselemente werden laut ASTRA farbig markiert. Der Start der Planauflage ist für den 19. März geplant und dauert bis zum 2. Mai.

Kosten: 300 Millionen Franken

Die voraussichtlichen Kosten für die Einhausung belaufen sich laut ASTRA auf rund 300 Millionen Franken. Die Mehrkosten gegenüber dem bereits genehmigten Kostenrahmen von 209 Millionen Franken seien auf die besonderen Herausforderungen des Baugrunds, die Bauteuerung sowie die gestiegenen Anforderungen an die Sicherheitsmassnahmen von Autobahntunnels zurückzuführen.

Seit Jahrzehnten kämpft Schwamendingen für Lärmschutzmassnahmen entlang der Autobahn mitten durchs Wohnquartier. 2006 hiessen die Stadtzürcher Stimmbevölkerung und der Bund die Kredite für die Überdeckung der sechsspurigen Nationalstrasse gut.

Beim betreffenden Autobahnabschnitt handelt es sich um eines der am stärksten belasteten Strassenstücke der Schweiz. Es wird täglich von über 110'000 Fahrzeugen genutzt.

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