Knabenschiessen
Eine KV-Stiftin und ein Schüler im Rennen um den Königstitel

Am Zürcher Knabenschiessen haben bis am Sonntagabend zwei Teilnehmende das Maximum von 35 Punkten erzielt. Es sind die 17- jährige Leila Rykart aus Erlenbach und der 16-jährige Stephan Beller aus Zürich.

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Die Chilbi lockte beim schönen Wetter viele Menschen an
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Hohe Konzentration beim Schiessen
Die Chilbi lockte beim schönen Wetter viele Menschen an
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Hohe Konzentration beim Schiessen
Die Chilbi lockte beim schönen Wetter viele Menschen an
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Hohe Konzentration beim Schiessen
Die Chilbi lockte beim schönen Wetter viele Menschen an
Gewinnerin des Knabenschiessens
Fröhliche Gesichter bei der Chilbi am traditionellen Knabenschiessen im Zürcher Albisgüetli

Die Chilbi lockte beim schönen Wetter viele Menschen an

Keystone

Dass die beiden ein so gutes Händchen mit dem Sturmgewehr 90 hatten, ist kein Zufall. Beide sind in ihrer Freizeit in einem Schützenverein aktiv.

Die KV-Stiftin Leila ist Jungschützin in Erlenbach. Stephan, der das 10. Schuljahr besucht, verbringt seine Freizeit bei den Stadtzürcher Schützen.

Sofern am Montag zwischen 8 und 10.30 Uhr nicht noch ein dritter Teilnehmer das Maximum schafft, werden Leila und Stephan den Ausstich unter sich ausmachen.

Um 11 Uhr entscheidet sich, wer neuer Schützenkönig oder neue Schützenkönigin wird und die amtierende Königin Leonie Schärer aus Uster ablöst.

Neuer Mädchen-Rekord

Insgesamt versuchten an den ersten beiden Wettkampftagen 3847 Knaben und Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren ihr Glück im Schiessstand Albisgüetli.

Auffallend in diesem Jahr ist die grosse Anzahl Schützinnen: Rund ein Drittel der Angemeldeten sind Mädchen - gemäss den Veranstaltern ein neuer Rekord.

Begonnen hatte der Wettkampf am Samstag allerdings harzig. Wegen dichten Nebels musste der Start um eineinhalb Stunden verschoben werden. Die Schützinnen und Schützen konnten die Zielscheiben nur erahnen, ans Schüsse ins Schwarze war da nicht zu denken.

«Rundum glückliche» Schausteller

Es war das erste Mal in der 113 Jahre langen Geschichte des Herbstfestes, dass Nebel den Organisatoren den Zeitplan durcheinanderbrachte.

Man habe die verlorene Zeit gut wieder aufgeholt, sagte Knabenschiessen-Sprecher Daniel Schwab auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. In diesem Jahr hätten bis am Sonntagabend etwa gleich viele Teilnehmer geschossen wie im 2011.

Zufrieden waren bis am Sonntagabend auch die Schausteller der Knabenschiessen-Chilbi. Warmes und sonniges Wetter liess ihre Kassen klingeln. «Sie sind rundum glücklich», sagte Schwab weiter. Gravierende Zwischenfälle gab es bisher keine, wie es bei der Stadtpolizei auf Anfrage hiess. (jgr)