Winterthur
Einbürgerungswillige bezahlen neu 200 Franken weniger – doch das gilt nicht für alle

Die Stadt Winterthur hat die Gebühren für Einbürgerungswillige gesenkt: Personen, die weder in der Schweiz geboren wurden noch hier die Schule besucht haben und über 25 Jahre alt sind, bezahlen neu 200 Franken weniger.

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Die Einbürgerungsgebühren werden für bestimmte Personen um 200 Franken gesenkt. (Symbolbild)

Die Einbürgerungsgebühren werden für bestimmte Personen um 200 Franken gesenkt. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Die kommunale Gebühr bei einer Einbürgerung in der Stadt Winterthur beträgt nicht mehr 1'400 Franken, sondern neu 1'200 Franken. Personen bis 25 Jahre bezahlen die Hälfte, wie die Stadt Winterthur am Montag mitteilte. Die neuen Gebühren treten per 1. Juli in Kraft.

Grund dafür ist ein Test: Nach der Abschaffung der gemeinderätlichen Bürgerrechtskommission müssen Einbürgerungswillige, die nicht während mindestens fünf Jahren die Schule in der Schweiz besucht haben, einen schriftlichen Grundkenntnistest ablegen. Dieser werde von der Schule für Wirtschaft und Sprachen (SWS) durchgeführt und den Personen mit 150 Franken direkt in Rechnung gestellt - im Gegenzug senkt der Stadtrat die Gebühren.

Für Personen mit Anspruch auf Einbürgerung ändert sich hingegen nichts: Sie sind vom Grundkenntnistest befreit und profitieren weiterhin von tieferen Gebühren, wie es weiter heisst.