Auf die Spur der Bande brachte die Polizei unter anderem ein anonymer Hinweis, der Anfang 2017 bei der Polizeistation Embrach einging. Darin wurde ein heute 19-jähriger Russe diverser Straftaten beschuldigt. Bei einem Teil der Delikte war der Verdächtige zu diesem Zeitpunkt bereits durch DNA-Treffer und Schuhabdrücke überführt worden, wie die Kantonspolizei am Freitag mitteilte.

Einige Tage nach dem Hinweis wurde der junge Mann verhaftet, als er mit vier weiteren Personen ins Schulhaus Ebnet in Embrach einbrach. Den Mittätern konnten keine weitere Straftat nachgewiesen werden. Im Laufe der Ermittlungen kam die Polizei jedoch sechs anderen Personen und diversen Straftaten auf die Spur.

Zwei der mutmasslichen Täter waren bereits nach einem Einbruch, ein weiterer nach einem Raub verhaftet worden. Bei ihren diversen Straftaten machten die Täter eine Beute von über 100'000 Franken und richteten einen Sachschaden in ähnlicher Höhe an.

Die Beschuldigten stammen aus der Schweiz, Brasilien, Sri Lanka, Russland und Österreich. Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland beziehungsweise die Jugendanwaltschaft Unterland hat ein Strafverfahren gegen die sieben Männer eröffnet.

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