Die in einem Hilfsstollen des Weinbergtunnels in zehn Metern Tiefe stehende Bohrmaschine war im Frühling 2009 einbetoniert worden, da eine Absenkung des Bahnhofplatzes drohte. Damals plante die SBB, die Maschine nach einer gewissen Zeit zu bergen. Doch daraus wird nun nichts. Einen sicheren Zugang zum Stollen hätte man nur von der Erdoberfläche her gehabt, sagte SBB-Sprecher Daniele Pallecchi am Freitag gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio DRS. Dies sei aufgrund des starken Durchgangsverkehrs nicht möglich. Deshalb habe man entschieden, die Maschine im Boden zu lassen.

Kernstück der Durchmesserlinie

Der Weinbergtunnel ist ein Kernstück der im Bau befindlichen Durchmesserlinie (DML). Ab Sommer 2014 sollen die ersten S-Bahnen auf der Tunnelstrecke zwischen dem neuen Tiefbahnhof Löwenstrasse und Zürich-Oerlikon verkehren. Zwei Jahre später sind die ersten Fernverkehrszüge vorgesehen. (sda)