Koch-Areal

Ein Zirkus als Pufferzone zwischen Bankern und Hausbesetzern

Koch-Areal

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Auf dem Koch-Areal soll der Zirkus Chnopf sein Winterquartier beziehen können. Dies schlägt zumindest die Stadt Zürich als Vermittlerin in den Verhandlungen zwischen der Besitzerin des Areals, der UBS, und den Besetzern vor.

Auf einer Breite von 50 Metern auf dem Koch-Areal in Zürich-Altstetten soll der Zirkus Chnopf sein Winterquartier beziehen können. Die Empfehlung dafür kam von der Stadt. Sie fungiert als Vermittlerin in den Verhandlungen zwischen den Hausbesetzern, auch als «Familie Wucher» bekannt, und der Besitzerin des Areals, der UBS.

«Der Stadtrat will grössere Brachen vermeiden, deshalb helfen wir mit eine Zwischennutzung zu suchen», erklärt Martina Vogel, Sprecherin des Hochbaudepartements gegenüber dem «Tagesanzeiger».

Der Zirkus sucht seit dem letzten Jahr ein Quartier für sein Wohnwagenviertel. Der Frühere Standort in Leutschenbach mussten sie aufgeben, weil auf dem Areal eine Genossenschaftssiedlung entsteht.

Entschieden und unterschrieben ist noch nichts, weder in den Verhandlungen zwischen der UBS und den Besetzern des Koch-Areals, noch zwischen dem Zirkus Chnopf und der Bank.

Die UBS verhandle mit verschiedenen Parteien, welche sich für die Zwischennutzung dieses Areals interessieren würden, teilt die Bank mit.

Die Besetzer müssten bei einem Übereinkommen der Bank und des Zirkus mehrere Hallen, Werkstätten und Wohnräume aufgeben. Sie seien dazu bereit, wenn der Mieter Zirkus Chnopf heisse und die UBS alle Gebäude stehen lasse.

(pas)

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