Zürich

«Ein wahrer Höhenflug»: Darum berät Pro Senectute erneut mehr Senioren

Die Pro Senectute berät dieses Jahr rund 20% mehr Senioren als im Vorjahr. Ausserdem gab es eine Zunahme der Teilnehmenden in den Sportkursen, sowie in den Bildungskursen.

Die Pro Senectute berät dieses Jahr rund 20% mehr Senioren als im Vorjahr. Ausserdem gab es eine Zunahme der Teilnehmenden in den Sportkursen, sowie in den Bildungskursen.

Auch dieses Jahr haben mehr ältere Menschen die Hilfe der Pro Senectute in Anspruch genommen und von deren Angebot profitiert. Der Jahresbericht ist sehr positiv ausgefallen.

Die Pro Senectute Kanton Zürich hat im vergangenen Jahr mehr Senioren beraten: 6'152 Personen haben die kostenlose Sozialberatung beansprucht – rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Personen, die finanziell unterstützt wurden, ist angestiegen. Im Jahr 2017 erhielten 1'792 Personen (Vorjahr: 1487) eine individuelle Finanzhilfe, die gezielt und befristet ausgerichtet wird, um finanzielle Notlagen zu lindern oder zu beheben.

Insgesamt wurden rund 2,2 Millionen Franken ausgeschüttet. Sehr erfolgreich entwickelte sich zudem die Umzugs- und Packhilfe, wie Pro Senectute mitteilt. Die Anzahl geleisteter Stunden stieg um über 30 Prozent auf 3134 an – ein «wahrer Höhenflug», wie die Institution in ihrem Jahresbericht schreibt. Weiterhin sehr beliebt ist das Kursangebot im Bereich Sport und Bildung: Weit über 30 000 Personen hätten im vergangenen Jahr an diesen Kursen teilgenommen oder sich aktiv in Sportgruppen betätigt.

Zudem nahmen knapp 3'200 Personen über 60 Jahren an einem der 356 Kurse in Bildung und Kultur teil. Dabei sind Kurse rund um digitale Technologien am gefragtesten. Ein besonderer Schwerpunkt im vergangenen Jubiläumsjahr – die Pro Senectute des Kantons Zürich feierte ihr 100-jähriges Bestehen – galt dem Thema der Selbstbestimmung und Vorsorge: Um die älteren Menschen in Zukunft effizient und gezielt zu begleiten, lancierte sie mit einem Partner eine Veranstaltungsreihe zum Thema «Selbstbestimmte Vorsorge». Dabei standen Themen wie Vorsorgeauftrag oder Ehe- und Erbrecht im Fokus. (sda)

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