Wären bei dem Mann psychische Probleme erkennbar gewesen, hätten die Aufseher ihm den Gürtel abgenommen und ihn in einer Zelle untergebracht, in der es weder einen Schrank noch Bettlaken und auch keine Kaffeetassen gibt. "Solche Hinweise gab es in diesem Fall jedoch nicht", sagte eine Sprecherin des Amtes für Justizvollzug auf Anfrage der sda.

Wie die Kommunikationsabteilung des Regierungsrates am Montag mitteilte, sass der Mann, dessen Alter und Nationalität nicht bekannt gegeben werden, bereits zum dritten Mal in Untersuchungshaft. In allen drei Fällen in den vergangenen fünf Jahren wurde er wegen Verdachts auf Körperverletzung und ähnlicher Delikte verhaftet.