Stadtspital Triemli

Ein Notfallzentrum zieht um - bei laufendem Betrieb

Der Umzug vom Notfallzentrum ins neue Bettenhaus erfolgt am 12. Juli. (Symbolbild)

Der Umzug vom Notfallzentrum ins neue Bettenhaus erfolgt am 12. Juli. (Symbolbild)

Mit dem bevorstehenden Umzug des Notfallzentrums des Stadtspitals Triemli ins neue Bettenhaus stehen einige Änderungen an: Neu wird das Zentrum in Notfallstation und Notfallpraxis unterteilt. Der Umzug erfolgt am 12. Juli bei laufendem Betrieb.

In der klassischen Notfallstation werden wie bisher Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen sowie alle, die chirurgische Eingriffe benötigen, behandelt. Personen mit kleineren Leiden wie beispielsweise Schnittwunden werden hingegen in der neu räumlich getrennten Notfallpraxis verarztet.

Das Triemli verspricht sich dadurch mehr Kapazität und kürzere Wartezeiten. Denn viele leichtere Erkrankungen könnten einfach und schnell ohne Liegebett abgeklärt werden, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Zürich vom Mittwoch.

Mehr Behandlungsbetten und Schockräume

Ausserdem wurde intensiv an der Struktur und am Konzept des knapp 3700 Quadratmeter grossen Notfalls gearbeitet. So gibt es neu 22 statt wie bisher 15 Behandlungsbetten in der Notfallstation. Zudem sorgen gemäss Mitteilung ein Kinderwartezimmer und fünf Untersuchungsräume in der Notfallpraxis für klare Abläufe und mehr Privatsphäre.

Auf zwei verdoppelt hat sich die Zahl der Schockräume: Dort werden Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder schweren Verletzungen innert kürzester Zeit stabilisiert und abgeklärt.

Unter anderem dank modernsten medizinischen Einrichtungen und Geräten der neusten Generation erfüllt das Stadtspital Triemli sämtliche Anforderungen der Gesundheitsdirektion an ein Notfallzentrum der höchsten Leistungsklasse, wie es weiter heisst.

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