ePolice
Ein Jahr Suisse «ePolice» – Kanton Zürich ist Spitzenreiter

Seit Inbetriebnahme des virtuellen Polizeischalters Suisse «ePolice» Ende Oktober 2013 sind in den sechs beteiligten Schweizer Kantonen 11‘625 einfache Anzeigen über diese Plattform abgewickelt worden.

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«ePolice» feiert Erfolge: 9447 Eingänge auf der online Plattform betrafen Fahrrad- und Mofadiebstähle. (Themenbild).

«ePolice» feiert Erfolge: 9447 Eingänge auf der online Plattform betrafen Fahrrad- und Mofadiebstähle. (Themenbild).

Keystone

Die Arbeit mit Suisse «ePolice» übertrifft die Erwartungen schweizweit bei Weitem, teilte die Kantonspolizei Zürich am Montag mit. 9447 Eingänge betrafen Fahrrad- und Mofadiebstähle. 1‘082 Meldungen gingen ein wegen Kontrollschilderverlust/-diebstahl und 1‘096 Fälle haben eine Sachbeschädigung als Hintergrund.

Schweizweiter Spitzenreiter

Allein im Kanton Zürich habe die Polizei rund 4'000 Nachrichten erhalten, sagte Stefan Oberlin, Sprecher der Zürcher Kantonspolizei, zur «NZZ». Die häufigsten Meldungen seien Fahrrad- oder Motorraddiebstähle. Auch in der Satdt selber sei die Resonanz gross. Rund 2'000 Meldungen seien eingegangen.

Der Kanton Zürich sei schweizweit der Spitzenreiter, was die «ePolice-Meldungen» betreffe. Grund dafür seien die Grösse der Bevölkerung sowie die Informationspolitik des Kantons.

Ein Ausschnitt der Website «epolice»

Ein Ausschnitt der Website «epolice»

screenshot/suisse-epolice.ch

Ausbau der Website erforderlich

Bei der Rubrik Sachbeschädigung sind Optimierungen bereits in Planung. Insbesondere im Hinblick auf die Nutzung durch Organisationen, die überdurchschnittlich stark von Sachbeschädigungen oder Sprayereien etc. betroffen sind (Transportunternehmen, Immobiliengesellschaften, öffentliche Gebäude usw.).

Bei den über 220‘000 Besuchen von www.suisse-epolice.ch gab es immer wieder Fälle, welche andere Sachverhalte, als jene auf der Website, darstellten. Dies zeige laut Kantonspolizei, dass die Plattform für weitere Fälle ausgebaut werden muss.