Das Hobelwerk Kälin & Co. AG, das direkt beim Bahnhof Oberwinterthur zwischen den Gleisanlagen und einem Wohnquartier liegt, wird seinen Standort längerfristig verlassen, wie die Stadt Winterthur am Donnerstag mitteilte. Ein Gestaltungsplan, der ab Freitag während 60 Tagen öffentlich aufliegt, zeigt die mögliche Entwicklung des Areals auf.

Das Gestaltungsplangebiet wird in sieben Baufelder unterteilt. Ein Baufeld bildet mit einem möglichen Hochhaus mit einer maximalen Höhe von 30 Metern den Abschluss des neuen Wohnquartiers.

Gemäss Mitteilung sollen der alte Klinkerbau des Hobelwerks aus dem Jahre 1904 und die sogenannte "Z-Halle" erhalten bleiben. Die markante Halle soll in der künftigen Siedlung als offene Halle, als zentraler öffentlicher Platz genutzt werden.

Neu sind auf dem Kälin-Areal sowohl Wohnraum als auch gewerbliche und publikumsorientierte Nutzungen vorgesehen. Laut der Stadt Winterthur entsteht so "ein attraktives Kleinquartier für Wohnen und Arbeiten".

Gehen während der öffentlichen Auflage Einwendungen ein, wird der Gestaltungsplan gegebenenfalls angepasst. Anschliessend wird er dem Grossen Gemeinderat vorgelegt.