Der 29-jährige Julius Scheidt und der 30-jährige Alex Stöckl sind Mitglieder des Netzwerks Global Shapers, einer Initiative des Weltwirtschaftsforums WEF. Gemeinsam haben sie im letzten Jahr "Züri schenkt" ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist, Geschenke für Flüchtlinge zu sammeln und sie dann an Heiligabend in den Asylzentren im Grossraum Zürich zu verteilen.

Nun sind die beiden wieder auf der Suche nach Spendern, wie die Pendlerzeitung "20 Minuten" schreibt. Bis am 15. Dezember möchten sie 1200 Geschenke zusammenstellen. In Zusammenarbeit mit der Asylorganisation AOZ haben die Initianten gewisse Vorgaben erstellt, damit die Asylsuchenden auch nützliche Dinge erhalten. Für Kinder gibt es ein Spielzeugauto oder eine Spielpuppe, Frauen erhalten Duschgel und Bodylotion und Männer einen Turnsack. Einen Schal und eine Kappe gibt es sowohl für Kinder als auch Erwachsene dazu.

Männer in der Mehrheit

Die Mehrheit der Personen in den Unterkünften sind junge Männer. Aus diesem Grund sind auch nicht von allen Paketen gleich viele gefragt. Benötigt werden 850 für Männer, 200 für Frauen und 150 für Kinder bis zwölf Jahre.

"Züri schenkt" wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal durchgeführt. Damals konnten 500 Geschenke verteilt werden. Die Intianten haben allerdings grössere Ziele. «Das Ziel ist es, die Aktion in den nächsten ein bis zwei Jahren auf die ganze Schweiz auszudehnen», so Scheidt gegenüber "20 Minuten". Später wolle man gar den Schritt über die Landesgrenze nach Österreich und Deutschland wagen.