Staatsanwaltschaft

Ehemaliger Zürcher Steuerbeamter wird auf Nötigung verdächtigt

Der ehemalige Mitarbeiter des Steueramts Zürich (im Bild) soll eine Privatperson finanziell geschädigt haben.

Der ehemalige Mitarbeiter des Steueramts Zürich (im Bild) soll eine Privatperson finanziell geschädigt haben.

Die Zürcher Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen ehemaligen Beamten des kantonalen Steueramtes wegen Verdachts auf Nötigung. Der 42-Jährige war bereits im vergangenen Sommer entlassen worden.

Was genau dem ehemaligen Steuerkommissär vorgeworfen wird, ist nicht bekannt. Gegen den Mann sei im Dezember ein Strafverfahren eröffnet worden, bestätigte Staatsanwalt Stephan Keel am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur sda eine Meldung der "NZZ am Sonntag". Die Finanzdirektion hatte den Steuerkommissär im vergangenen Juli wegen Verdachts auf Nötigung und Amtsmissbrauch entlassen.

"Der Verdacht auf Nötigung wurde bestätigt, nicht aber jener auf Amtsmissbrauch", sagte Keel. Die mutmassliche Tat habe am Rand mit der ehemaligen amtlichen Tätigkeit des Beschuldigten zu tun, sei aber juristisch gesehen kein Amtsmissbrauch, sagte der Staatsanwalt.

Der Beschuldigte hatte in der Division Dienstleistungen des kantonalen Steueramtes gearbeitet und war dort unter anderem für die Veranlagung von Personen und Firmen aus der Finanzbranche zuständig. Beim Geschädigten handelt es sich gemäss Keel um eine private steuerpflichtige Person.

Meistgesehen

Artboard 1