Der Ausbau der S-Bahn-Linien und die Entwicklung in Zürich-West erforderten die neue Tramverbindung über die Hardbrücke, schreibt die EDU in einer Mitteilung vom Freitag.

Auch der Ausbau des Bahnhofs Stadelhofen ist für die EDU unbestritten. Dennoch sagt sie Nein zur Initiative des VCS, weil die Verantwortung für den Ausbau der Bahninfrastruktur seit der FABI-Abstimmung nicht mehr beim Kanton, sondern beim Bund liege. Deshalb habe sich die Initiative erübrigt.

Zur Ablehnung empfiehlt die EDU die Initiative «Mehr Qualität im Unterricht dank kleinerer Klassen (Klassengrössen-Initiative)» der EVP und den Gegenvorschlag des Kantonsrates. Die Initiative sei praktisch undurchführbar, weil gar nicht genug Lehrpersonen zur Verfügung stünden.

Der Gegenvorschlag sei Pflästerlipolitik. Er koste zwar weniger, entfalte aber eine so geringe Wirkung, dass man sich das Geld sparen könne.