Sechseläuten 2019

Durchschnittliches Ende für den Böögg - Sommer ist in Sicht

Die Flammen züngeln hinauf zum Böögg. Dem hat es nach 17 Minuten und 44 Sekunden den Kopf "vertätscht".

Die Flammen züngeln hinauf zum Böögg. Dem hat es nach 17 Minuten und 44 Sekunden den Kopf "vertätscht".

Der Zürcher Böögg hat den Winter verabschiedet und sagt einen zwiespältigen Sommer voraus. Sein Kopf explodierte am Montagabend am Sechseläuten, dem Stadtzürcher Frühlingsfest, nach 17 Minuten und 44 Sekunden.

Die Bezeichnung "Böögg" bedeutet in Zürich "verkleidete, vermummte Gestalt". Für einmal trug der Böögg über seinem traditionellen Waschkorb-Hut noch einen Zwingli-Hut und erinnerte damit an das 500-Jahr-Jubiläum der Reformation. Den Zwingli-Hut lupfte es nach rund fünf Minuten, und dann kam die gewohnte Kopfbedeckung des Schneemanns zum Vorschein.

Ehrengast am Zug der Zünfte Zürichs war die französische Stadt Strassburg. Zu ihr unterhält Zürich seit Jahrhunderten gute Beziehungen. Strassburg war der erste nicht-schweizerische Gast beim Sechseläuten. Dies freute insbesondere den Ehrengast und Fussball-Experten Gilbert Gress, der aus Strassburg stammt.

Als weitere Ehrengäste eingeladen waren unter anderem Bundesrätin Karin Keller-Sutter, die Bundesräte Guy Parmelin und Ignazio Cassis sowie alt Bundesrat Johann Schneider-Ammann und alt Bundesrätin Ruth Metzler.

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