Zürich
Durch Subventionen: Stadtrat vergünstigt über 100 Wohnungen

Der Zürcher Stadtrat verwendet knapp 10 Millionen Franken aus Rahmenkrediten, um Wohnungen zu subventionieren. Insgesamt werden dadurch 110 Wohnungen verbilligt.

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Rund ein Drittel der Wohnungen in der städtischen Wohnsiedlung Paradies in Wollishofen wird subventioniert. (Archiv)

Rund ein Drittel der Wohnungen in der städtischen Wohnsiedlung Paradies in Wollishofen wird subventioniert. (Archiv)

Keystone

Durch gezielte Subventionierung werden gemeinsam mit dem Kanton einzelne Wohnungen vergünstigt, um sie so für Personen mit geringem Vermögen erschwinglich zu machen. Das Leben in einer solchen Wohnung bringt jedoch mit sich, dass man seine finanziellen Verhältnisse regelmässig kontrollieren lassen muss.

Die Subventionen bezahlt die Stadt Zürich aus Rahmenkrediten, welche die Stimmberechtigten jeweils neu bewilligen müssen. Letztmals wurde im Mai des vergangenen Jahres ein solcher Kredit gutgeheissen. Damals belief sich der Betrag auf 90 Millionen Franken.

110 Wohnungen subventioniert

9.9 Millionen davon verwendet der Stadtrat nun, um bei drei Bauprojekten insgesamt 110 Wohnungen zu subventionieren. Eines davon ist die neue Überbauung der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) an der Toblerstrasse, wo 33 der 170 Wohnungen subventioniert werden. Dies bewirkt, dass eine 2,5-Zimmer-Wohnung 161 Franken weniger kostet, eine 6,5-Zimmer.Wohnung gar bis zu 336 Franken.

Das zweite Projekt ist die in den vergangenen Jahren komplett sanierte städtische Wohnsiedlung Paradies in Wollishofen. Rund ein Drittel der 194 Wohnungen wird subventioniert. Beim letzten Projekt handelt es sich um die neuen Wohnungen der Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien in der Überbauung Greencity in der Manegg. Hier werden 12 von 20 Wohnungen vergünstigt.