Das Gericht habe den Entscheid mit der fehlenden Legitimation des Beschwerdeführers begründet, teilte die Zürcher Gesundheitsdirektion am Montag mit. Die Beschwerde gegen die Änderung der Verordnung über die universitären Medizinalberufe beziehungsweise gegen die Berechtigung der Apotheker zur Vornahme von gewissen Impfungen sei deshalb als haltlos erachtet worden.

Der Regierungsrat werde nun voraussichtlich an der Sitzung vom 9. September entscheiden, ab wann die Apotheker im Kanton Zürich Impfungen durchführen dürfen. Wahrscheinlich werde die Verordnungsänderung rückwirkend auf den 1. September in Kraft gesetzt.

Mit dem niederschwelligen Impfangebot will Zürich mithelfen, die Durchimpfungen zu steigern - ein Ziel, das die Impfgegner mit ihrer Beschwerde verhindern wollten. Ausser gegen Grippe sollen die Apothekerinnen und Apotheker, die über die nötige Aus- und Weiterbildung verfügen, auch gegen die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningo-Enzephalitis impfen dürfen.