Öffentlicher Verkehr

Dübendorf rekurriert gegen Gestaltungsplan für Zoo-Seilbahn

Zooseilbahn in Zuerich: So solls aussehen.

Zooseilbahn in Zuerich: So solls aussehen.

Gegen den kantonalen Gestaltungsplan für die geplante Seilbahn von Stettbach zum Zoo Zürich regt sich Widerstand. Der Dübendorfer Stadtrat hat hat angekündigt, Rekurs beim Regierungsrat einzulegen. Auch der Ortsverein Stettbach wehrt sich.

Anfang November hatte der Projektleiter der Zoo-Seilbahn, Peter Gasser, bei der Präsentation des Gestaltungsplans verkündet, die vielen Einsprachen und Anregungen hätten zu zahlreichen Verbesserungen am Projekt geführt. Trotz dieser Anpassungen sind allerdings weiterhin nicht alle zufrieden.

So hegt der Stadtrat Dübendorf grundsätzliche Zweifel am Verkehrskonzept. Bisher sei beispielsweise nicht ausreichend untersucht worden, wie sich der Bau einer Seilbahn auf das Verkehrsaufkommen rund um den Bahnhof Stettbach auswirkt, sagte Stadtschreiber David Ammann auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

«Ein masslos übertriebenes Projekt»

Ammann befürchtet, dass der Mehrverkehr nicht aufgefangen werden kann und der Zubringer- und Suchverkehr stark zunehmen wird. Der Stadtrat zeige sich zudem solidarisch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern. Diese müssten beim Bau einer Seilbahn «sicherlich mit einer Einschränkung der Lebensqualität rechnen.»

Ebenfalls Rekurs einlegen wird der Ortsverein Stettbach. Für deren Präsidentin Ursula Diener handelt es sich bei der Zoo-Seilbahn um ein «masslos übertriebenes Projekt», das kaum rentabel sein dürfte. Zudem werde das bestehende Parkplatzproblem beim Zoo «einfach nach Stettbach verschoben», sagte sie auf Anfrage.

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