Der Voranschlag sei geprägt vom hohen Aufwandwachstum, schreibt der Stadtrat. Der Aufwand ist allerdings nicht mehr ganz so stark gestiegen wie in den letzten drei Jahren. Die negative Entwicklung könne nur dank des höheren Steuerertrags und des grösseren Ressourcenzuschusses kompensiert werden.

Dem Aufwand von 157,5 Millionen Franken in der Laufenden Rechnung steht ein Ertrag von 154,8 Millionen Franken gegenüber. Gerechnet wird mit um 2,1 Millionen Franken höheren Steuererträgen.

Weil die Steuerkraft pro Dübendorfer Einwohner sinkt, erhält die Stadt einen höheren Ressourcenzuschuss aus dem kantonalen Finanzausgleich. 2015 wird er 5,9 Millionen Franken betragen, 2014 lag er bei 4,3 Millionen.

Stark um 2,4 Millionen oder 3,3 Prozent auf 76,5 Millionen Franken ansteigen wird der bereinigte Nettoaufwand (nach Abzug von Steuererträgen, Ressourcenausgleich und Abschreibungen auf Investitionen). In den Vorjahren war der Anstieg mit 4,2 und 9,8 Prozent noch stärker.

Die grössten negativen Abweichungen gab es im Primarschulbereich und bei der Pflegefinanzierung. Beim Alters- und Spitexzentrum sind die Erträge höher als im laufenden Jahr.

Es soll auch mehr investiert werden als im Vorjahr. Die Nettoinvestitionen steigen gegenüber 2014 von 15,5 auf 16,7 Millionen Franken. Es wird mit einem Selbstfinanzierungsgrad von 55 Prozent gerechnet.

Das Eigenkapital wird Ende 2015 - nach der Belastung des budgetieren Aufwandüberschusses von 2,7 Millionen Franken - voraussichtlich etwa 72,3 Millionen Franken betragen.