Dübendorf
Dübendorf will den Bibern das Nagen an Bäumen verleiden

Die Stadt Dübendorf rüstet sich gegen Biber: Sie schützt 55 Bäume am Glattufer mit Gittern. So soll verhindert werden, dass die Nager weitere grosse Bäume fällen und damit Spaziergänger und Freibadbesucher gefährden.

Merken
Drucken
Teilen
Dübendorf will den Bibern das Nagen schwer machen (Symbolbild).

Dübendorf will den Bibern das Nagen schwer machen (Symbolbild).

Keystone

Der Biber sei auf der Glattinsel willkommen, stellte die Stadt Dübendorf in einer Mitteilung vom Mittwoch klar. Die Insel sei kantonales Schutzgebiet und der Biber eine Bereicherung.

Dennoch ergreift die Stadt nun Massnahmen: 55 Bäume wurden mit Gittern eingefasst, damit sie nicht gefällt und womöglich auf den Radweg oder gar auf die Anlage des Freibads stürzen können.

Im kommenden Winter sollen zudem einige gefährdete Bäume vorsorglich gefällt werden. Dem Biber bleibe trotz dieser Massnahmen eine ausreichende Lebensgrundlage auf der Glattinsel, schreibt die Stadt.

Grosse Bäume fällen Biber aus dem Grund, dass mehr Licht auf den Boden fällt. So gedeihen Kräuter und Sträucher besser, die ihnen als Nahrung dienen.