Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war das nur einer von etwa zwei Dutzend seit Mai angezeigten Schmuck-Trickdiebstählen. Die Täter gingen dabei immer gleich vor: Sie bieten auf der Strasse, in Restaurantgärten, an Tram- und Bushaltestellen oder in Hauseingängen Passantinnen und Passanten Schmuck an.

Dabei legen sie die angebotene Halskette oder das Armband den potentiellen Kunden sofort um Hals und Handgelenk. Beim Wegnehmen des unerwünschten Schmucks, entfernen sie dann fingerfertig auch den bereits vorhandenen Schmuck der Opfer und verschwinden danach. Die Polizei warnt deshalb vor solchen «Verkaufsgesprächen».

Am Montag konnten Polizeifahnder beobachten, die eine Unbekannte in einem Gartenrestaurant eine Rentnerin ansprach und ihr eine Halskette anlegte. Gleichzeitig lenkte der Komplize der «Verkäuferin» den Begleiter der Rentnerin ab.

Als die Rentnerin die angebotene Kette abnehmen wollte, war die Anbieterin behilflich und stahl dabei die Halskette der Frau. Als das Diebespärchen anschliessend sofort zu einem Auto rannte, in dem ein Dritter wartete, stoppten die Polizisten das Auto und nahmen die Trickdiebe fest.