Verkehr
Drei Einsprachen gegen den Spurabbau am Zürcher Central

Die Stadt Zürich will am Central eine Auto-Spur abbauen und stattdessen eine kombinierte Spur für Busse und Velofahrer einführen. Gegen diesen Spurabbau sind beim Bundesamt für Verkehr (BAV) drei Einsprachen eingegangen.

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Zürcher Central

Zürcher Central

Keystone

Die Einsprachen wurden beim BAV platziert, weil beim Central-Projekt gleichzeitig Tramgleise ersetzt und Haltestellen vergrössert werden. Ein Sprecher des BAV bestätigte am Montag eine Meldung der «NZZ», gemäss der drei Einsprachen gegen den Spurabbau eingingen. Wer die Einsprachen eingereicht hatte, gibt das BAV nicht bekannt.

Die Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes soll 17 Millionen Franken kosten und von Anfang Juni bis Ende Oktober 2015 dauern.

Stadt Zürich gegen Regierungsrat

Es ist nicht das erste Mal, dass ein geplanter Spurabbau in der Stadt Zürich Anwälte beschäftigt. Auch gegen den Spurabbau beim Bellevue gingen Einsprachen ein. Gegen das Projekt war auch der Zürcher Regierungsrat, der die Stadt Zürich zurückpfiff.

Das Verwaltungsgericht hiess eine Beschwerde der Stadt Zürich gegen den Kanton jedoch gut und stützte damit den Spurabbau-Entscheid. Weil der Regierungsrat auf einen Weiterzug an die nächste Instanz verzichtet, können die Bauarbeiten nun Mitte 2015 starten.