Städtebau

Dieser Steg soll die Kreise 4 und 5 verbinden

Visualisierung des Siegerprojekt für den Negrellisteg von Südosten

Visualisierung des Siegerprojekt für den Negrellisteg von Südosten

Ein Team aus Ingenieuren und Architekten des Büros «Flint & Neill» mit Sitz in London und Paris hat den Architekturwettbewerb der Stadt Zürich für den sogenannten Negrellisteg für sich entschieden.

Das Projekt sieht eine stützenfreie Passerelle vor, die das Gleisfeld vor dem HB überquert und die Stadtkreise 4 und 5 verbindet. Wie das Tiefbauamt der Stadt Zürich am Dienstag mitteilte, soll der Negrellisteg als Verlängerung der Kanonengasse (Kreis 4) in die Klingenstrasse (Kreis 5) führen und von Fussgängern sowie Velofahrern genützt werden.

Der Baubeginn ist für 2015 vorgesehen. Da das Projekt mit Gesamtkosten von rund 30 Millionen Franken dem obligatorischen Referendum unterliegt, entscheiden die Stimmberechtigten der Stadt über das Vorhaben.

Am Projektwettbewerb hatten sich 33 Teams beteiligt. Das Büro des Siegerprojekts, «Flint & Neill Explorations architecture», hat Sitze in London und Paris. Auf dem zweiten Platz landete «RAL 1023» eines Lausanner Büros, auf dem dritten «Stadtbalkon» eines Zürcher Unternehmens. Benannt wird der Steg nach dem österreichischen Eisenbahnpionier Alois von Negrelli.

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