Bei den Plaketten handle es sich um ovale rote Metallguss-Schilder, die etwa zehn Zentimeter lang seien, teilte die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag mit. Die Schilder werden an Wasserhydranten angeschraubt, um diese gemäss dem Hydranten-Plan der Gemeinden und Feuerwehren zu nummerieren.

Die Kantonspolizei ermittle in mehreren Richtungen. Die "Original-Hydrantenplaketten" würden zum Teil zu Gürtelschnallen verarbeitet oder im Originalzustand online oder in Shops verkauft.

Dazu passt, dass die Diebe gemäss Polizei nicht an allen Zahlen interessiert sind. Sie montieren nur solche ab, die entweder zu Jahrgängen und Kalendertagen passen oder auffällige Zahlenkombinationen darstellen, heisst es weiter.

Die Schilder sind massiv und robust hergestellt, da sie normalerweise das ganze "Hydranten-Leben" lang lesbar bleiben müssen. Der Schaden für die Gemeinden belaufe sich inzwischen auf einige tausend Franken.