Winterthur

Die Winterthurer Gasverordnung wird auf den neusten Stand gebracht

Im Bild die Anlage Werdhölzli, wo Biogas für Zürich hergestellt wird.

Winterthur möchte eine Grundlage schaffen für die Einführung neuer Gasprodukte.

Im Bild die Anlage Werdhölzli, wo Biogas für Zürich hergestellt wird.

Der Winterthurer Stadtrat beantragt dem Grossen Gemeinderat eine Revision der Verordnung über die Abgabe von Gas (VAG) aus dem Jahre 1984. Unter anderem soll damit die Grundlage für die Einführung neuer Gasprodukte, etwa Biogas, geschaffen werden.

Die neue Verordnung berücksichtige die energiepolitischen Ziele der Stadt, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Erdgas leiste einen wichtigen Beitrag beim Übergang von fossilen zu erneuerbaren Energien. Geplant sei eine Ökologisierung der Produktepalette.

In der Verordnung werden zudem neue Richtlinien in der Technik sowie die absehbare vollständige Gasmarktöffnung einbezogen. Gleichzeitig erhalte Stadtwerk Winterthur mit der neuen VAG das nötige Werkzeug, um die Gasversorgung wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig zu führen, schreibt die Stadt.

In Winterthur wird derzeit fast ausschliesslich Erdgas bezogen. 2013 wurden in der Stadt lediglich 0,36 Gigawattstunden Biogas verbraucht, was einem Anteil am gesamten Erdgasverbrauch von 0,07 Prozent entspricht. (sda)

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