Einziges Problem sei es, die Bassins wieder schnell genug sauber zu bekommen, zitiert die „20 Minuten" Zoodirekter Alex Rübel.

Der Senior Kurator des Zoos, Robert Zingg, erklärt auf Nachfrage: „Es geht hier um das Wasser des Bassins in der Innenanlage mit Unterwassereinblick, wo man möglichst wenig Trübung möchte". Bei diesem sei es wichtig, dass das Wasser einigermassen klar sei. Deshalb werde über Düsen eine Strömung erzeugt, die Kot und groben Schmutz zur Filteranlage trage. Ein anderes Problem seien die Staub- und Sandpartikel, die die Elefanten auf ihrem Rücken mitbringen. Auch diese müssen ausgefiltert werden.

Die Elefanten haben rund zweieinhalb Stunden vor der morgendlichen Präsentation keinen Zutritt mehr zum Bassin, damit die Filteranlagen das Wasser reinigen können. In der Nacht dürfen sich die Elefanten aber nach Belieben in den Becken abkühlen. Zudem versuche man, die Elefanten an ein Abspritzen mit Wasser vor dem Bade zu gewöhnen, was aber nicht so leicht sei, sagt Zingg. Insgesamt sei das Wasser sehr sauber. „Ich würden darin auch baden", sagt Zingg und lacht.

Die Dickhäuter haben beim Baden unterschiedliche Vorlieben: Während sich etwa Elefantendame Farha richtiggehend ins Wasser stürze und auch die Schwerelosigkeit geniesse, seien andere Elefanten beim ersten Besuch im Pool ob der plötzlichen Bodenlosigkeit erschrocken und stehen seither lieber am Rand, wo sie sich bequem mit kühlem Wasser abspritzen können.

Der Zoo wolle den Elefanten viel Wasser anbieten, da dieses in deren natürlichem Lebensraum auch eine wichtige Rolle spiele und zentral sei für den Wärmeausgleich der Tiere. (fwa)