Silvester
Die Vorbereitungen fürs Feuerwerk sind am Laufen

Nachdem die beiden Ledischiffe, von denen die Feuerwerke abgeschossen werden, bereit gemacht worden sind, werden am Montag und Dienstag die Böller platziert und verkabelt.

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Unverkennbar, das ist Zürich

Unverkennbar, das ist Zürich

Limmattaler Zeitung
Zwei Tage lang baut das Team in der Kälte am Feuerwerk
9 Bilder
Roland Stahel ist für das Feuerwerk verantwortlich
Vorsicht explosiv
Genügend Abschussrohre für 20 Minuten Funkeln und Glitzern
Profifeuerwerk sieht von aussen nicht besonders aus
Auf den Ledischiffen wird in der Regel Kies transportiert
Silvesterfeuerwerk Zürich
Unverkennbar, das ist Zürich
Um 00

Zwei Tage lang baut das Team in der Kälte am Feuerwerk

Limmattaler Zeitung

1500 Raketen werden beim Silvesterzauber - zum fünften Mal gestaltet von Manuel Hirt - der Zürcher Hoteliers abgefeuert. Jede einzelne wird von Hand in «ihr» Kanonenrohr gesteckt. Dann werden alle Böller miteinander verkabelt. Denn gezündet wird ausschliesslich per Funk, wie Thomas Irniger vom Organisationskomitee am Montag zur Nachrichtenagentur sda sagte.

Aus feuerpolizeilichen Gründen dürfe nämlich während des Feuerwerks niemand auf den Schiffen sein. Diese haben zudem einen Abstand von 250 Metern zum Ufer einzuhalten. Und sie müssen mit einer «relativ grossen Menge Sand» gefüllt sein, wie Irniger sagte. Im Sand stecken dann die Rohre.

Um punkt 00.20 Uhr in der Silvesternacht ist es dann soweit: 20 Minuten lang donnert und glitzert das Feuerwerk übers Seebecken. Der Besucheransturm sei sehr wetterabhängig, sagte Irniger: Ist es trocken, wie letztes Jahr, so kommen gegen 200'000 Menschen aufs Festgelände, schüttet es, wie vorletztes Jahr, so sind es schnell einmal mehrere zehntausend Besucherinnen und Besucher weniger.

Eigene Feuerwerke im Festgelände strikt verboten

Aber ob 130'000 oder 200'000 - ein Gedränge gibt es rund ums Seebecken auf jeden Fall. Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sind unabdingbar. Vor allem gilt ein striktes Verbot, eigene Feuerwerke abzufeuern, wie die Stadtpolizei festhält.

Trotz wiederholter Warnungen hätten in den letzten Jahren immer wieder Festbesucher Feuerwerkskörper mitgebracht und sie "inmitten der Menschenmenge" abgefeuert. Damit gefährdeten sie die eigene und die Sicherheit anderer. Die Polizei behält sich vor, mitgebrachtes Feuerzeug zu beschlagnahmen. Fehlbare müssen mit Bussen und allenfalls Verzeigungen rechnen.