Zürich

Die Universität Zürich eröffnet ein Zentrum für Künste und Kulturtheorie

die Universität Zürich (Symbolbild)

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Das Zentrum Künste und Kulturtheorie (ZKK) an der Universität Zürich hat am Dienstag seine Arbeit aufgenommen. Es versteht sich laut Mitteilung als Zusammenschluss von Literatur-, Kunst- und Filmwissenschaftlern.

Die Wissenschaftler wollen am ZKK "das kulturtheoretische Potenzial ästhetischer Prozesse erforschen".

Die Forscherinnen und Forscher des neu gegründeten Zentrums interessierten sich für eine andere Perspektive auf die Künste, nämlich "für die Bedeutung künstlerischer Erkenntnis für die Herausbildung von Kulturtheorien".

Aufgearbeitet würden die kritischen, selbstreflexiven und impulsgebenden Dimensionen der Künste. Mit der Konzentration auf den kulturtheoretischen Charakter künstlerischer Praktiken ziele das ZKK auf die Auseinandersetzung mit den in den Künsten selbst bereits angelegten Theoriepotenzialen, heisst es in der Mitteilung.

Am Zentrum für Künste und Kulturtheorie sind sechs Lehrstühle der Uni Zürich beteiligt. Die Leitung besteht aus einer Doppelspitze, die jährlich wechselt. Die Professorinnen Sylvia Sasse (Slavistische Literaturwissenschaft) und Elisabeth Bronfen (Englische und Amerikanische Literaturwissenschaft) haben 2014 die ZKK-Leitung.

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