Ausschlaggebend für den Entscheid der Universitätsleitung, bei der BVK zu bleiben, sei eine nachhaltige, verlässliche und generationengerechte berufliche Vorsorge, teilte die Universität am Mittwoch mit. Die UZH sei bereit, die Massnahmen mitzutragen, die zu einer langfristigen Stabilisierung und Sicherung der Renten für alle BVK-Versicherten führten.

Insgesamt sind rund 4400 Mitarbeitende und 1590 Rentnerinnen und Rentner der UZH bei der BVK, der Beruflichen Vorsorgeeinrichtung des Kantons Zürich, versichert.

Weil die Pensionskasse zur langfristigen finanziellen Sicherung der Renten zum Jahresbeginn 2017 einschneidende Änderungen vornimmt, hätte die UZH den Anschlussvertrag mit der BVK auflösen können. So senkt die BVK den technischen Zins von 3,25 auf 2 Prozent. Dadurch wird der Umwandlungssatz angepasst und Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen höhere Sparbeiträge zahlen.

"Im Kanton fest verankert"

"Aufgrund sorgfältiger Abwägungen" habe die Universitätsleitung entschieden, die BVK als Pensionskasse beizubehalten, heisst es in der Mitteilung. Zentral sei eine nachhaltige berufliche Vorsorge, die von realistischen Szenarien zur ökonomischen und demografischen Entwicklung ausgehe.

Neue Verpflichtungen sollten jeweils sofort und vollständig finanziert werden und es sollte mit Renditen kalkuliert werden, die auch erzielbar seien. In den letzten Jahren habe die BVK gut gewirtschaftet und ihre Unterdeckung beinahe abgebaut. Ausserdem sei es der Universitätsleitung ein Anliegen, dass Ausgleichsmechanismen unter den Generationen vermieden werden.

Schliesslich ist die UZH eine öffentlich-rechtliche Institution des Kantons Zürich und profitiere von der Anbindung an den Kanton. Ein Austritt aus der BVK würde diese feste Verankerung lockern. Dies könne nicht im Sinne der UZH sein, die zur Hälfte vom Kanton finanziert wird.