Damit will sich die Uni im internationalen Wettbewerb besser positionieren. Wer chronisch wenig oder schlecht schläft, gefährdet seine Gesundheit. Denn Schlafstörungen beeinträchtigen die verschiedensten Körperfunktionen, wie die Universität Zürich in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Stoffwechsel, Atmung oder auch das Gedächtnis können Schaden nehmen.

Mit der Schaffung des Zürcher Zentrums für interdisziplinäre Schlafforschung zu einem Kompetenzzentrum soll eine neue Plattform für Forschung, Lehre und Klinik geschaffen werden. Durch die enge Verknüpfung von Grundlagenforschung und Schlafmedizin werde die Forschung gestärkt, heisst es weiter.

Die Universität will mit Hilfe von Erkenntnissen über die biologischen und molekularen Grundlagen des Schlafs die ganze Breite vom gesunden bis zum pathologisch gestörten Schlaf erforschen. Ziel ist es, neue therapeutische und diagnostische Instrumente zu entwickeln. Nach wie vor sind nämlich die Grundlagen des Schlafs und die meisten Schlafstörungen noch unbekannt.