Bildung

Die UBS finanziert die Spitzenforschung an der Universität Zürich

Die Grossbank unterstützt die Schaffung von bis zu fünf Lehrstühlen am Institut für Volkswirtschaftslehre der Uni Zürich

Die Grossbank unterstützt die Schaffung von bis zu fünf Lehrstühlen am Institut für Volkswirtschaftslehre der Uni Zürich

Die UBS ermöglicht der Universität Zürich den Ausbau der Forschung in den Wirtschaftswissenschaften. Die Grossbank unterstützt die Schaffung von bis zu fünf Lehrstühlen am Institut für Volkswirtschaftslehre in den nächsten Jahren, wie UBS und Uni am Donnerstag mitteilten.

Aufgebaut wird das «UBS International Center of Economics in Society» unter der Leitung des österreichischen Ökonomen Ernst Fehr. Es wird laut Mitteilung als assoziiertes Institut an der Universität Zürich gegründet und ist rechtlich von der Uni unabhängig.

Laut Uni-Rektor Andreas Fischer ist der UBS und der Universität die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre wichtig. Die Besetzung der Lehrstühle und die Anstellung der Professorinnen und Professoren erfolge nach den Regeln der Universität. Die Forschungsprojekte würden von den Wissenschaftlern bestimmt.

Nach den Worten von UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger ist das UBS International Center «ein für die Schweiz einzigartiges Bildungsprojekt mit internationaler Strahlkraft». Es sollen international renommierte Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher aus zukunftsweisenden Forschungsgebieten angeworben werden, heisst es in der Mitteilung der Universität.

Vorteil im globalen Wettbewerb

Ziel sei es, in Forschung und Lehre über die Grenzen der einzelnen akademischen Disziplinen hinaus Lösungen für wichtige gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme zu finden. Mit dem Center kann gemäss Rektor Fischer das Themenspektrum der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich substanziell ausgebaut werden.

Besonderen Wert lege das Center auf den Wissenstransfer in die Praxis, indem Weltklasseforschung mit unternehmerischem Handeln und Denken verknüpft werde.

Das Institut für Volkswirtschaftslehre werde künftig im globalen Wettbewerb mit den besten akademischen Institutionen noch besser konkurrieren können, schreibt die Universität.

Projekte für verschiedene Altersgruppen

Das UBS International Center ist Teil einer Bildungsinitiative, welche die Bank aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens lancierte. Sie soll laut Mitteilung den guten Ruf der Schweiz als Bildungs- und Wirtschaftsstandort stärken.

Zusätzlich zur Partnerschaft mit der Universität umfasst die Bildungsinitiative der UBS weitere Projekte auf verschiedenen Altersstufen. So wird der Ausbau der Plattform «Explore-it» unterstützt. Diese ermöglicht bis zu 20'000 Primarschülerinnen und - schülern, sich mit Wissenschaftsthemen auseinanderzusetzen.

Erweitert wird die Partnerschaft mit der Organisation «Young Enterprise Switzerland», die junge Menschen lehrt, vernetzt zu denken, unternehmerisch zu handeln und als Persönlichkeit zu überzeugen.

In den nächsten fünf Jahren schafft die UBS 150 zusätzliche Lehrstellen und in den nächsten drei Jahren weltweit 150 Praktikumsstellen für Studierende, die sich am Beginn ihrer akademischen Laufbahn befinden.

Geld erhalten auch der Verein «Genilern», welcher innovative Jungunternehmen unterstützt, und die Stiftung «KMU Next», die Klein- und Kleinstunternehmen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Übergabe oder Übernahme bereitstellt.

Zudem werden mit der Bildungsinitiative Projekte unterstützt, die sich an über 50-Jährige richten: «Passerelle 50plus» hilft Stellensuchenden über 50 Jahren, eine Anstellung im freien Arbeitsmarkt zu finden. «Zeitmaschine.TV» hat die Förderung des Generationendialogs zum Ziel.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1