Regierungsratswahlen
Die «Top 5» der bürgerlichen Kandidaten gehen auf Tournee

Die bürgerlichen Regierungsratskandidatinnen und -kandidaten präsentieren sich den Wählern. Der Startschuss für die Roadshow fiel in Schlieren: Thomas Heiniger (FDP), Silvia Steiner (CVP) und Carmen Walker Späh (FDP) standen mitten im Volk.

Daniel Diriwächter
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In den Startlöchern für die Roadshow, welche durch den ganzen Kanton führt.

In den Startlöchern für die Roadshow, welche durch den ganzen Kanton führt.

Daniel Diriwächter

Sie nennen sich selbst die «Top 5», die fünf bürgerlichen Kandidatinnen und Kandidaten, die am 12. April den Regierungsrat des Kantons Zürich dominieren möchten. Und trotz Social-Media-Kanälen ist es auch heute noch unerlässlich, für sein Anliegen auf die Strasse zu gehen.

Die «Top 5», namentlich Thomas Heiniger und Carmen Walker Späh von der FDP, Silvia Steiner (CVP) sowie Markus Kägi und Ernst Stocker von der SVP, tun dies mittels einer Roadshow, welche sie bis zum 11. April in alle Teile des Kantons bringen wird.

Der Startschuss fiel gestern in Schlieren. Nicht mit dabei die beiden SVP-Politiker, doch deren Sonne war zumindest wettermässig präsent. Carmen Walker Späh genoss die entspannte Stimmung und versicherte, wie toll sie diese Roadshow findet.

«Ich bin gerne in Schlieren und im Limmattal», so die Kantonsrätin und Präsidentin der FDP-Frauen Schweiz. Zudem möchte sie ihre Spaziergänge an der Limmat von Wipkingen aus nicht missen und schwärmte im gleichen Atemzug von einer spannenden Boom-Region.

Silvia Steiner, Kantonsrätin und Staatsanwältin, gefällt es ebenfalls im Limmattal. Schlieren sei für sie sowieso ein «Hot-Spot» und deshalb auch ein idealer Ort für den ersten Auftritt der «Top 5». Das Limmattal sei weiter überaus innovativ und als Wirtschaftsstandort unverzichtbar.

Diese Ansicht vertritt auch Thomas Heiniger. Der Regierungsrat und Vorsteher der Gesundheitsdirektion nimmt die Roadshow sehr ernst. «Es nützt nichts, wenn wir alle untereinander am Stand stehen und fachsimpeln, wir müssen auf die Leute zugehen und uns zeigen. Denn die Politik wird von Menschen gestaltet und diese soll man auch kennen lernen», so Thomas Heiniger. Flugs nahm er einen Stapel Flyer und eilte durch die überschaubare Menschenmenge, um seine Anliegen mitzuteilen.

Ebenfalls in Schlieren anwesend war Andreas Geistlich, der seinen Sitz im Kantonsrat für die FDP verteidigen will. Die überparteiliche Roadshow habe System, so der Politiker, aber es gäbe ein ungeschriebenes Gesetz, dass solche Standaktionen immer an den kältesten Tagen stattfinden und man sich deshalb «warm anziehen» müsse, wie er doppeldeutig bemerkte. «Nun tingeln wir eben für unsere Anliegen rum», meinte er humorvoll und widmete sich dem regen Austausch. Nach Schlieren stand für die anwesenden «Top 3» noch ein Auftritt auf der Pestalozzi-Wiese auf dem Programm – die Roadshow muss weitergehen.