Zürich
Die Stadt Zürich will sich in New York von der besten Seite zeigen

Die Stadt will Beziehungen zu New York stärken. Beim Festival «Zürich meets New York» treffen sich Zürcher Kulturschaffende, Wissenschafter und Wirtschaftsvertreter im Mai in den USA. Das Projekt ist von Stadt, ETH und ZHdK organisisiert.

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Leitmotiv des Kulturprogramms ist die Dada-Bewegung Das Collegium Novum vertont im Lincoln Center in New York fünf Dada-Stummfilme aus den 1920er und 1940er Jahren.
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A Festival of Swiss Ingenuity (Ein Festival von Schweizer Einfallsreichtum)
Festival «Zürich meets New York» - Kultur, Wissenschaft und Dadaismus
A Festival of Swiss Ingenuity (Ein Festival von Schweizer Einfallsreichtum)
A Festival of Swiss Ingenuity (Ein Festival von Schweizer Einfallsreichtum)

Leitmotiv des Kulturprogramms ist die Dada-Bewegung Das Collegium Novum vertont im Lincoln Center in New York fünf Dada-Stummfilme aus den 1920er und 1940er Jahren.

Keystone

Die Stadt Zürich will ihre Beziehung zur US-amerikanischen Metropole New York vertiefen. Diesem Zweck dient das Festival "Zürich meets New York" vom 16. bis 23. Mai, an dem sich Zürcher Kulturschaffende, Wissenschafter und Wirtschaftsvertreter beteiligen.

Dada-Kunst

Leitmotiv des Kulturprogramms ist die Dada-Bewegung, wie die Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte. So vertont das Collegium Novum im Lincoln Center fünf Dada-Stummfilme aus den 1920er und 1940er Jahren. Die Ausstellung "Dada on Tour" widmet sich 165 Dadaisten und Dadaistinnen, die diese Kunstbewegung geprägt haben.

Collegium Novum Zürich

1993 gegründet, macht sich das Collegium Novum Zürich zum Ziel, Musik der Gegenwart zu fördern und zur Aufführung zu bringen. Gleichzeitig wird das zeitgenössische Musikschaffen in Kontext zur Musik vergangener Epochen gestellt. Wichtiger Bestandteil der künstlerischen Arbeit ist der direkte Kontakt mit den Komponistinnen und Komponisten sowie der Austausch mit Kooperationspartnern wie der Zürcher Hochschule der Künste und dem Experimentalstudio des SWR. (cnz.ch)

Künstliche Intelligenz und Literatur

Daneben bietet das Festival Einblicke in die Wissenschaft. So stellen etwa Uniforscher an einer Podiumsdiskussion ihre Arbeiten zum Thema künstliche Intelligenz und Neuroökonomie vor und Literaturwissenschafter diskutieren Max Frischs politisches Engagement in Europa und den USA.

Organisiert wird das Festival von der Stadt Zürich, ETH und Universität Zürich in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Generalkonsulat New York. Beteiligt ist auch die Zürcher Hochschule der Künste. Tourismusorganisationen und verschiedene Unternehmen unterstützen das Projekt. Das Budget beträgt 1,1 Millionen Franken.