Zürich

Die Stadt Zürich zeigt sich ihren Autoren gegenüber grosszügig

Simona Ryser ist eine der Autorinnen, die einen Werkbeitrag erhalten.

Simona Ryser ist eine der Autorinnen, die einen Werkbeitrag erhalten.

Die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich vergibt dieses Jahr fünf Werkbeiträge sowie sieben Anerkennungspreise für publizierte Texte an Zürcher Autorinnen und Autoren.

Insgesamt werden 250'000 Franken ausgeschüttet, wie aus einer Mitteilung der Direktion der Justiz und des Innern vom Mittwoch hervorgeht.

Werkbeiträge von insgesamt 180'000 Franken gehen an Daniel Mezger, Andrei S. Mihailescu, Viola Rohner, Simona Ryser und Sacha Batthyany. Sie erhalten das Geld für Texte, die im Entstehen begriffen sind.

Die Anerkennungsbeiträge von je 10'000 Franken gehen auf Empfehlung der Fachgruppe Literatur an Urs Faes für "Sommer in Brandenburg", Eleonore Frey für "Unterwegs nach Ochotsk", Getrud Leutenegger für "Panischer Frühling", Jürg Schubiger für "Nicht schwindelfrei" und Silvia Tschui für "Jakobs Ross".

Anerkennungsbeiträge von je 10'000 Franken erhalten Roger Perret für die Anthologie "Moderne Poesie in der Schweiz" und Claudio Spescha für die Übersetzung von Leo Tuors Erzählung "Cavrein" aus dem Surselvischen.

Erstmals ist die Vergabe der Beiträge mit einer Lesereise durch den Kanton Zürich verbunden. Die Fachstelle Kultur arbeitet dabei mit vier Kulturinstitutionen ausserhalb der Städte Zürich und Winterthur zusammen: "Philosoph" in Dielsdorf (6. September), Literaturtage Eglisau (19. September), "camera.lit.obscura" in Wetzikon (5. Oktober) und Buchhandlung Scheidegger in Affoltern am Albis (24. Oktober).

Pro Veranstaltung präsentieren drei der dieses Jahr ausgezeichneten Autorinnen und Autoren Auszüge aus ihren Werken. Ein Mitglied der Fachgruppe Literatur begründet die Beiträge. Moderiert werden die vier Leseabende von der Zürcher Slam-Poetin Hazel Brugger.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1