Zürich
Die Stadt präsentiert Zürichs Kirchengeschichte in einer Ausstellung

Mit der Ausstellung "Gotteshäuser im Quartier" bietet das Hochbaudepartement der Stadt Zürich Einblicke in die Entstehungsgeschichte von römisch katholischen Kirchenbauten. Die Ausstellung im Haus zum Rech dauert vom 24. Juni bis zum 11. September.

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Flyer der Ausstellung "Gotteshäuser im Quartier"

Flyer der Ausstellung "Gotteshäuser im Quartier"

Stadt Zürich

Ab 1874 entstanden in der Zwingli-Stadt Zürich 25 römisch-katholische Kirchengebäude, wie das Hochbaudepartement in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Gebaut wurde bewusst in den Quartieren - in der Nähe der Gläubigen.

Diese wurden von der reformierten Bevölkerungsmehrheit lange ausgegrenzt. Erst am 7. Juli 1963 votierten die Stimmberechtigten - damals ausschliesslich Männer - für die öffentlich-rechtliche Anerkennung der römisch-katholischen Kirche.

Highlight der Ausstellung ist laut Mitteilung ein Film zum Bau der Kirche St. Felix und Regula aus dem Jahr 1950. Ausserdem wird unbekanntes, bisher unveröffentlichtes Planmaterial des Architekten Karl Moser gezeigt: Erst vor wenigen Monaten seien Vorstudien seiner Arbeit zur Kirche St. Franziskus in Wollishofen entdeckt worden.

Gleichzeitig mit der Ausstellung erscheint die Publikation "Katholische Kirchen der Stadt Zürich". Hier werden die einzelnen Bauten im Detail dokumentiert und gewürdigt.