Dicht gedrängt stand das Publikum im Hallenbad Geroldswil am Rande des Beckens. Ohrenbetäubend wurde immer wieder «Hopp, Hopp, Hopp» gerufen, als sich blutjunge Schwimmerinnen und Schwimmer im Wasser über 25 und 50 Meter bewiesen. Am Samstagnachmittag war ihre Stunde gekommen: Der regionale Schwimmwettkampf «Limmattaler Fisch» ging bereits in die siebte Runde und bot den Jahrgängen 2004 bis 2010 ein veritables Talentbecken.

«In diesem Jahr verbuchten wir mit 174 Anmeldungen einen Teilnahme-Rekord», sagt Ursula Hintermeister, Inhaberin der Schwimmschule Limmattal, stolz. Zusammen mit Elisabeth Siegrist vom Wasser-Sport-Club Dietikon rief sie den Wettkampf ins Leben. Ziel ist es seither, die Kinder der Region zum Schwimmen zu motivieren. Die Teilnahme am Limmattaler-Fisch ist zudem kostenlos, was sicher auch zum Erfolg beitrug. Schon der erste Wettbewerb zählte rund 150 Anmeldungen.

In insgesamt vier Kategorien, nach Jahrgang unterteilt, wurden die schnellsten «Fische» ermittelt. Als Krönung folgten elf bejubelte Stafetten. Ein Schwimmstil wurde dabei nicht vorgeschrieben; ein Kind musste aber alleine die geforderte Strecke schwimmen. Alle erhielten eine Badekappe und die jeweils schnellsten drei – nach Geschlecht eingeteilt – eine schmucke Medaille.

«Das Wichtigste ist aber, dass alle Freude haben», erklärte Hintermeister. Sie selbst wachte an diesem Nachmittag über den Anlass, hielt das Publikum als Moderatorin bei Laune und war überall anzutreffen – ausser im Wasser.

Dabei ist Hintermeister selbst eine begeisterte Schwimmerin und war als Kind Synchronschwimmerin. Ein Stil, der ihr am Herzen liegt und der auch in Geroldswil als Showeinlage dargeboten wurde: Zwischen den Rangverkündungen gaben Schülerinnen der Schwimmschule Limmattal eine Kostprobe des Wasserballetts.

Für den Trägerverein «Limmattaler Fisch» war die siebte Ausgabe ein voller Erfolg – auch hinsichtlich der zahlreichen Sponsorenbeiträge. Initiantin Hintermeister denkt derweil schon an die nächsten Ausgaben.

Man wolle den Austragungsort nach Möglichkeit immer wechseln. Sie hofft, dass der Wettbewerb auch einmal im Aargauer Limmattal organisiert werden könne. Bis es soweit ist, dürfen sich aber Miriam Wolfrum und Alessio Cervino freuen: Sie dominierten den diesjährigen Wettkampf über allen – wie bereits im Vorjahr – und sind damit die schnellsten Limmattaler Fische des Jahres. (ddi)